Abteilung: Jugend und Jugendhilfe
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Die beiden Begriffe Jugend und Jugendhilfe im Namen der Abteilung verweisen auf zwei komplexe soziale Tatsachen: Lebenslagen und institutionalisierte Fachpraxis einerseits sowie Politikfelder und Forschungsfelder andererseits. Das Feld der Jugendforschung hat sich in den letzten Jahren im deutschen und europäischen Raum stark ausdifferenziert, ohne dass sich dabei bislang neue, gemeinsame Referenzpunkte herausgebildet haben. Auch die Jugendhilfe und die darauf bezogene Forschung befinden sich im Umbruch. Einerseits sieht sich die Kinder- und Jugendhilfe einem verstärkten Legitimationsdruck ausgesetzt, andererseits wird sie zunehmend als selbstverständlicher Partner betrachtet, wenn es darum geht, öffentliche Verantwortung, sei es für die Betreuung von Kindern, die Prävention von Kindeswohlgefährdungen oder die gesellschaftliche Integration von chancenarmen Jugendlichen zu übernehmen. Diese Entwicklungen prägen die Forschungsfragestellungen der Abteilung. Kennzeichnend für die Arbeit der Abteilung ist es, den Bezug zwischen den individuellen Lebenslagen der Jugendlichen und ihren institutionalisierten Umwelten herzustellen. Bezug genommen wird dabei nicht nur auf die Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe, sondern auf alle Institutionen, mit denen Jugendliche in ihrem Lebenslauf konfrontiert werden. Die Institutionen können dabei unterstützend, Chancen eröffnend, aber auch kontrollierend, einschränkend bzw. ausgrenzend wirken. Dieses Wechselspiel zwischen den Lebenslagen von Jugendlichen und den sie umgebenden Institutionen wird mit unterschiedlichen Akzentsetzungen in den drei Arbeitsschwerpunkten der Abteilung untersucht.
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Die Arbeitsschwerpunkte der Abteilung |
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bearbeitet von letzte Änderung: 01.07.2010 9:26
Rechtliche Hinweise |
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