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MitarbeiterInnen
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HIPPY (Home Instruction Program for Preschool Youngsters) ist ein frühkindliches Lernprogramm, welches die kognitiven Fähigkeiten und die Sprachkompetenzen von Kindern fördert. HIPPY wird vor allem zur Förderung der sozialen Integration von Aussiedler- bzw. ausländischen Kindern eingesetzt. Das DJI hat das Modellprojekt wissenschaftlich begleitet:
Ausgangssituation Jährlich kommen etwa 220.000 Aussiedler - überwiegend aus den Nachfolgestaaten der früheren Sowjetunion - nach Deutschland. Zumeist sprechen sie nicht mehr die deutsche Sprache, ihre berufliche Qualifikationen können sie hier nur teilweise einsetzen und die Regeln und Anforderungen unseres Lebens müssen sie erst Schritt für Schritt erlernen. Ebenso wie andere Zuwanderer sehen sie sich zahlreichen Schwierigkeiten bei ihrer gesellschaftlichen Integration ausgesetzt und bedürfen dazu vielfältiger Hilfestellungen. Viele dieser Familien kommen aus Gesellschaften, in welchen Kinder weniger systematisch gefördert werden oder in welchen Erziehungsaufgaben auch im Bereich der Frühsozialisation an den Staat abgegeben waren. So sehen sie sich auch im Bereich der Kindererziehung in einer mehrfach belasteten Situation, denn zusätzlich zur anderen Ausrichtung der Erziehung in den Kindergärten ist hier auch das Angebot an solchen Einrichtungen geringer, so dass den Eltern mehr Erziehungsverantwortung abverlangt wird. Zum Programm HIPPY
HIPPY dauert zwei Jahre und findet zu Hause statt. Die Besonderheit besteht darin, daß die Mutter ausdrücklich als erste und wichtigste Lehrerin ihres Kindes anerkannt wird. Mittels Bilderbücher und Arbeitsblätter übt sie täglich mit dem Kind. Dabei wird sie von einer Laienhelferin unterstützt, die sie regelmäßig besucht, um mit ihr das Material zu besprechen. Auswahl, Einweisung und Schulung dieser Helferinnen ist Aufgabe einer beim zuständigen Träger angestellten sozial-pädagogischen Fachkraft (Koordinatorin).Ein wichtiger Programmteil besteht in den Gruppentreffen der Mütter mit der Hausbesucherin und der Koordinatorin. Dabei ergibt sich auch die Möglichkeit, persönliche Erfahrungen auszutauschen, weitergehende Informationen (z.B. über Erziehung) zu erhalten und soziale Kontakte zu entwickeln. |
VeröffentlichungenKiefl, Wolfgang: Kleine Schritte zur Integration Erste Erfahrungen aus einem Modellprojekt zur Integration von Aussiedler- und Ausländerfamilien (Projekt HIPPY). Untersuchungsbericht. München 1993Kiefl, Wolfgang: Aussiedler und Ausländer in Deutschland Angebote für Kinder, Jugendliche und Familie. München 1993 HIPPY (Hrsg.): Kiefl, Wolfgang: Bilanz eines Modellprojekts zur Integration von Aussiedler- und Ausländerfamilien in Deutschland. München 1996 Kiefl, Wolfgang: 'Sie fühlt sich groß, weil sie mehr kann' ... Die wichtigsten Ergebnisse des Modellprojekts 'HIPPY' zur Integration von Aussiedler- u. Ausländerkinder und ihrer Familien. Kiefl, Wolfgang: Chancen und Grenzen eines Hausbesuchsprogramius zur Integration von Aussiedler- und Ausländerfainilien. In: Sozialpädagogik; 37. Jg., Heft 5, 1995, S. 202-210 Kiefl, Wolfgang: HIPPY kommt gut an. In: Soziale Arbeit, 42.Jg., 7, 1993, S.237-239 Kiefl, Wolfgang: Sprungbrett oder Sackgasse? Die HIPPY-Hausbesucherin auf dem Weg zur Integrationshelferin. In: Soziale Arbeit 45/1, 1996, S. l0-17 |
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